Handgemachtes von KreativeKissenwelt

Näh doch mal einen Wäschebeutel

der Urlaub und seine "schmutzige" Seite

Hattest Du im Urlaub auch schon das Problem, wohin mit der Schmutzwäsche?

Deshalb: Wäschebeutel selber machen.

Polyester ist ja nicht so Meins. Jedoch hatte ich eine Polyesterbettwäsche von damals und da diese noch sehr gut erhalten ist wurde sie auch nie entsorgt.

Upcycling ist angesagt, damit wir Ressourcen schonen.

Genau das war nun mein Gedanke, als ich die Bettwäsche in Händen hielt und mir überlegte, was könnte ich daraus Neues und Schönes nähen. Für Kissenhüllen befand ich sie als ungeeignet, denn auf Polyester liegen heißt, zumindest für mich, sich wie in der Sauna fühlen. Schwitzen ist angesagt, allerdings hält Polyester natürlich auch schön warm.

Aber, Polyester hat noch eine andere gute Eigenschaft, nämlich es trocknet sehr schnell.

Was eignet sich da besser für die Weiterverwendung, als draus einen Wäschesack zu nähen.

Gedacht, getan.

Wäschesack

Dieser Wäschesack ist sozusagen direkt an der Nähmaschine entstanden. Also nicht ganz.

Zuerst habe ich die Bettwäsche an den Nähten entlang aufgeschnitten. Dann habe ich ausgemessen, wieviele Stoffbahnen ich erhalte und so die Größe für meine Wäschebeutel errechnet.

Diese sind nicht identisch, sondern mal breiter oder auch mal länger, eben wie es grad gepasst hat.

Während des Nähens ist mir aufgefallen, dass der Polyesterstoff eine super Eigenschaft hat, er franst nicht aus.

Deshalb habe ich gar keinen großen Aufwand betrieben und die Nähe nicht versäubert, sondern von außen genäht. Ich finde, das passt zur Idee von upcycling. Soll ja gar nicht so "neu" aussehen.

Für die Aufhängung und natürlich auch zum Verschließen hab ich eine Baumwollkordel eingezogen. Einfach zuziehen und man hat einen Seesack.

Für den Tunneldurchzug hab ich den Stoff nach außen gelegt und vier Zentimiter breit abgenäht. Auch hier sieht es sehr schön aus, wenn man die Naht ganz knapp näht.

Ich hab ja eine super tolle Nähmaschine mit der man wunderbare Stickmuster erstellen kann.

An Stickdateien habe ich inzwischen eine große Auswahl und gerade auch die amerikanischen Embroideries gefallen mir gut. Da hatte ich gerade eine Stickdatei mit Katze gekauft.

Nein, nicht im Sack, sondern auf dem Wäschekorb und ich dachte mir, ein kleiner Hund wäre auch nicht schlecht.

Nicht jeder mag Katzen und ich mag Beides, aber mir gefallen auch Hunde, nicht nur digitalisiert. So kam der kleine süße Kerl, der im Wäschezuber badet, auf meinen Wäschesack.

 

Die Rückseite ist ähnlich wie die Vorderseite

nur hier ist die Musterung dunkles blau und helles blau, statt beige und hellblau wie vorne.

Wäschebeutel Rückseite

 

 

 

 

Schmutzwäsche müffelt auch gerne, gerade im Urlaub, wenn man manchmal auch feuchte Sachen, wie Handtücher oder Badesachen in den Sack gibt und hier zeigt der Polyesterstoff wieder was er kann. Er trocknet sehr schnell und so trocknet auch die Wäsche im Sack schneller ab.

Alles in Allem gefällt mir die Idee vom Wäschesack und, wie beim "tapferen Schneiderlein" waren es gleich 7 Stück auf einen Streich.

Selbstverständlich eignet sich so ein Schmutzwäschesack auch für ein Wohnmobil oder auch in der Dusch, im Bad oder im Hauswirtschaftsraum. Allemal ist er dekorativ, egal, wo er Verwendung findet.

 

Du hast keine Lust auf selbermachen, dann schau einfach mal in meinen shops. Dort gibt es nicht nur andere Muster und Größen bei den Wäschesäcken, sondern auch noch andere schöne Sachen die Freude machen.

 


Details:

- Material: Polyester
- waschbar bis 60 °C
- Farben: blau, beige, creme
- Größe: unterschiedlich im Schnitt b 50 l 65

Ein Schnittmuster gibt es leider nicht. Wer nacharbeiten möchte schafft das bestimmt, es ist kein Hexenwerk, oder noch besser einfach kaufen.

Ihr findet die Wäschebeutel in meinem shop bei Etsy und auch bei Kasuwa

Viel Freude beim Nachnähen und beim Kaufen

© Gaby von der KreativenKissenwelt

 

Einfach Taschen selber machen

was früher mal ganz "normal" war, nämlich selber machen, ist heute der Renner.

Ich benutze lieber Taschen aus Stoff, statt Plastiktaschen aus dem Supermarkt.

Deshalb: Taschen selber machen.

Inzwischen wurde ja der Verkauf von Plastiktaschen weitgehend eingeschränkt und das ist gut so.

Taschen machen ist eine kreative Beschäftigung und dabei geht es sogar recht einfach wenn man es mal probiert hat.

Es gibt wunderschöne neue Stoffe mit einem tollen Design. Jedoch mag ich lieber die Vintagestoffe aus der guten alten Zeit. Aber, das wisst Ihr ja bereits.

Upcycling ist angesagt, damit wir Ressourcen schonen.

Diese Jeanstasche ist sozusagen direkt aus der Intuition entstanden.

Eine alte Jeans, an vielen Stellen durchgescheuert, aber im Bereich der Hosentaschen noch super intakt war der Anfang dieses Projektes.

Wie gestalten, mit was kombinieren? Diese Frage stellte ich mir, bis ich an die sehr gut erhalten Bettwäsche dachte, für die keine Verwendung mehr war.

Also nicht lange überlegt und einfach die Stoffe mal so nebeneinander gelegt, wie ich mir eine Taschen vorstellen konnte.

Wie Ihr seht, eine Badetasche sollte schön groß sein, für die Breite hat es hier nicht gereicht. Aber alles kein Problem.

Ja keine Stoffschnippsel wegwerfen

man kann sie irgendwie immer wieder gebrauchen. Hier ideal um die beiden Stoffe in der Mitte zu verbinden. Tja und was soll ich sagen, sogar den Ärmel eines Tshirts konnte ich hier mit verwenden.

Schräg genommen und mit Zickzack eingefasst ist dieser zu einer schmalen Tasche geworden und passt wunderbar zu dem dunkelblauen gepunkteten Stoff der Baumwollbettwäsche.

Eine kleine Außentasche für Krusch, man findet ja in so einer großen Tasche sonst nix.

Diese eignet sich super für Kleinigkeiten, wie Schlüssel oder Uhren, wenn man die Tasche zum Baden mitnehmen will. Auch ein schmales Handy kann hier hineingesteckt werden.

Die Vorderseite ist nun fertig designed. Für die Rückseite habe ich es mir einfach gemacht und alles aus einem Stoff geschnitten.

Die Rückseite ist blau gepunktet und hat auch eine Außentasche, wegen der Optik

Auch hier darf der Rest einer schönen Bettwäsche weiterleben. Orange zum Blau. Mir gefällt diese Farbkombination ausnehmend gut und ich verwende sie öfters. Diese zwei Farben bilden einen wunderbaren Kontrast zueinander.

Jeanstasche upcyclingFür das Innenleben dieser Tasche, Ihr erinnert Euch, sie ist eine "Bade-Tasche", also für´s Schwimmbad oder den Strand gedacht, habe ich einen ganz leichten Polyesterstoff genommen. Ebenfalls vintage. Dieser war einmal eine wunderschöne Tagesdecke und ihn habe ich auch noch bei anderen Upcycling-Taschen mit einbezogen.

Alles in Allem ist die Tasche wunderbar leicht.

Badesachen sind aber meistens nass und deshalb auch schwer. Also was eignet sich besser als Gurtband? Nach meinem Dafürhalten ist das Gurtband genau das Richtige gewesen, für die langen Henkel von knapp einem Meter. So lässt sich die Tasche super über der Schulter tragen. Ich hätte natürlich auch Henkel aus Stoff machen können, aber mir gefällt auch der Kontrast, sowohl zu den Stoffen, als auch zu den Farben.

Die Tasche ist offen, also kann nicht verschlossen werden und, innen sind keine Taschen. Braucht man auch nicht. Schließlich hat man ja so genug Platz für Handtücher und Badesachen,  eine Flasche Wasser und was man sonst noch so zum Baden an den Strand oder ins Schwimmbad mitnimmt. Außerdem gibt es für die Kosmetik oder das Duschmittel und andere notwendige Kleinigkeiten auch wunderschöne kleine Kosmetiktäschchen in meinem Etsy-Shop.


Details:

- Material: Außen Baumwolle - Innen Polyester
- waschbar bis 40 °C/104°F
- Farben: blau, orange
- Größe: b 49cm /h 44 cm
- Henkel 92 cm lang

Ein Schnittmuster gibt es leider nicht. Die Tasche ist einfach so von mir zugeschnitten worden und ich denke, wer sie nacharbeiten möchte kann das auch oder noch besser einfach kaufen.

Ihr findet die Tasche in meinem shop bei Etsy und auch bei Kasuwa.

Viel Freude mit der Jeanstasche und/oder beim upcyclen.

 

Einstmals Schmuckstück und Zeichen von Wohlstand

heute wieder heißbegehrt im Bereich von Upcycling und Handmade

paradekissen

das Paradekissen

In der "guten alten Zeit", die noch davon geprägt war, dass beinahe Alles von Hand entstand, war es eine aufwändige Arbeit bis ein Paradekissen angefertigt war.

Zumeist gehörte es zur Aussteuer der Braut. Oft wurde es unter Mithilfe von Mutter und Großmutter, oder auch von ledigen Tanten die noch im gemeinsamen Haushalt lebten, angefertigt.

Wichtig war ein fein gewebter Leinen- oder Baumwollstoff, denn das Kissen diente als Zierte im ehelichen Schlafzimmer.

 

vintage Gardine 1a
Lochstickere auf einem Paradekissen

Häufig waren neben den eingenähten Häkelborden auch kunstvolle Stickereien auf dem Paradekissen zu finden. Dies war natürlich noch ein weiteres Zeichen für das Können der zukünftigen Hausfrau. Aus einem solchen Paradekissen, mit Lochstickerei wie links auf dem Foto, habe ich kürzlich eine Scheibengardine genäht. Der Stoff war mittig sehr dünn, jedoch war die Rückseite noch richtig gut erhalten.

Zum Wegwerfen zu Schade

dachte ich mir und habe kurzerhand das Kissen auf den Kopf gestellt und die porösen Teile weggeschnitten.

vintage Gardine 1

Entstanden ist dadurch eine außergewöhnlich schöne Gardine, die man gut als Hintergrund für eine Glastüre am Bauernschrank verwenden kann, die selbstverständlich auch für ein kleineres Fenster geeignet ist.

Zurück zum Nähen dieser wunderschönen Kissen

Die Knopflöcher waren von Hand umstochen. Ein Stich wie der andere und die Knoten waren sauber und gleichmäßig wie eine Perlenschnur. Zumeist waren es Bleiknöpfe welche mit weißem Stoff überzogen waren und die von Hand angenäht wurden. Heute sieht man in den Onlineanzeigen vielmals solche Kissen mit abgeschabten Knöpfen und eingerissenen Knopflöchern, meist Flohmarktartikel, ein Zeichen dafür, dass diese Kissen meist jahrzentelang in Gebrauch waren.

Die Nähte waren sauber mit winzig kleinen Stichen und noch von Hand genäht.

Omas Nähmaschine
Omas Nähmaschine

Später gab es dann die mechanische Nähmaschine. Zuerst mit einer Handkurbel und später mit einer Fußpedale, wie diese auf dem Foto. Nun gab es eine größere Vielfalt an Muster und Art.

Es wurden Biesen aufgenäht

Die Betten wurden akkurat gemacht, alles lag, wie mit der Richtschnur gezogen sauber und glatt. Auf dem eigentlichen Kopfkissen, welches oftmals schon deutliche Spuren des langen Gebrauchs aufwies, wurde das Paradekissen als Dekoration oben auf gelegt.  Zum Schlafen war es jedoch viel zu dick.

Die Kissenfarbe war weiß und das Inlett, dick gefüllt mit Gänsedaunen, oder wer weniger vermögend war nahm mit Entenfedern, war in der Regel rot oder blau und schimmerte entsprechend durch die Lochmuster der gehäkelten Einsätze hindurch.

Das Besondere an den Paradekissen war die Verzierung mit handgehäkelten Baumwollspitzen Spitze eines Paradekissensund die Rüschen rund um. So kann man an einem Paradekissen auch den Wohlstand der ehemaligen Eigentümer erahnen, wenn es reich verziert war mit vielen Rüschen und Volants.

Seinem eigentlichen Zweck entfremdet wurde das Paradekissen zu besonderen Gelegenheiten wie der Taufe. In der Mitte wurde es mit der Handkante eingeknickt. Darin wurde das kleine Kind sorgsam eingebettet und zur Taufe in die Kirche getragen. Was besonders im Winter auch vonnöten war.

Auch wurden Paradekissen gerne über die Kinderwagen gelegt. Nicht wirklich zum Zudecken, dafür waren sie zu warm, aber locker oben auf um damit "Staat" zu machen oder wie man neudeutsch sagen würde, zu beeindrucken.

Nun, heute werden die Paradekissen über große Onlineshops zum Kaufen angeboten,

billig verschleudert kann man beinahe sagen, da der Wert der damaligen Handarbeit nicht erkannt wird, oder auch, weil man kein Interesse und/oder keine Verwendung für ein derartiges Kissen hat.

Wer sich für Handarbeiten interessiert, wer gerne aus "Altem" etwas "Neues" entstehen lassen mag, der freut sich, wenn er so ein Schnäppchen ergattern kann.

Jedoch in Zeiten, in denen vintage und shabby chic modern sind, erfreuen sich auch die Paradekissen wieder größerer Beliebtheit. Zum Glück würde ich beinahe sagen. Ich selbst mag diese monströsen Kissenüberzüge, aber ich habe auch keine ursprüngliche Verwendung und deshalb werden sie von mir umgearbeitet.

Scheibengardine mit Monogramm

Mein Haus hat Sprossenfenster und ich finde, da sehen die Scheibengardinen wunderschön aus. Sie haben so etwas Nostalgisches, was den heutigen, nachgefertigten, auf vintage getrimmten Artikeln einfach abgeht.

Besonders gefällt es mir, wenn so ein Kissen mit einer Initiale bestickt ist Monogramm und dazu auch noch reich verziert mit verschiedenartiger Stickerei und Häkelborde.

Es wirkt vielleicht etwas überladen für den heutigen Geschmack, aber ich finde, als Gardine ist das ehemalige Pardekissen ein echter Hingucker.

Scheibengardine 02 Scheibengardine mit Spitze

 

Zu finden in meinem Onlineshop

 

 

 

Sie mögen die Qualität und den Charme der Handarbeiten so wie damals,

heute nennt man das ja 'handmade'

Ich habe einen Faible für Kissen und alle Arten von Handarbeiten, besonders aber mag ich die Stoffe aus dem Wäscheschrank meiner Urgroßmutter, Aussteuer, die von Mädchen vor ihrer Hochzeit handgefertigt wurde. Für mich sind sie auch deshalb so wertvoll, weil sie zur Zeit ihrer Herstellung noch völlig frei von chemischen Zusätzen entstanden sind, was heute beinahe undenkbar ist.

Bevorzugt verwende ich Baumwolle und Leinen und ich mag besonders die Spitze, die früher noch von Hand gehäkelt auf die Wäsche aufgenäht wurde. Edler Damast für Bettwäsche oder auch nur Bauernstoffe wie sie in den einfachen Haushalten gebraucht wurde. Ebenso versuche ich das Originale zu erhalten. Seien es die alten Knöpfe oder die von Hand umstochenen Knopflöcher.

Allein diese Stoffe zu fühlen ist für mich Inspiration für immer neue Designs. Ich nehme mir ein Stück Stoffe, fühle und setze mich an die Nähmaschine und schon kommt ein Impuls, was daraus werden könnte. So entstehen meine einzigartigen Unikate für die KreativeKissenwelt.

Handmade - der Unterschied zwischen damals und heute

Ich unterscheide noch echte Handarbeit von dem inzwischen so häufig gebrauchten Begriff handmade.

Wolle gefärbt
gefärbte Wolle zum Trocknen aufgehängt

 

Denn Handarbeit hieß früher, dass man alles mit der Hand gearbeitet hat. Vom Zuschnitt des Stoffes über das Nähen, Sticken, Häkeln hin bis zum Bügeln der Wäsche. Ja, manchmal hat man sogar noch selbst den Stoff gewebt, das Garn gesponnen, die Wolle gefärbt oder eventuell auch noch die Schafe selbst geschoren.

In der "guten alten Zeit", die viel Arbeit und Mühe bedeutet hat, wenn man seine Aussteuer zusammen bringen wollte.

 

Vor vielen Jahren habe ich mir noch einen handgewebten Stoff aus dem Urlaub mitgebracht

noch heute überzeugt mich diese Qualität.

 

antiker Holzwebrahmen
Holzwebrahmen aus dem letzten Jahrhundert - alles von Hand, das war noch echte Handarbeit

Gewebt wurde auf einem alten Holzwebstuhl

und es war faszinierend für mich dabei zuschauen zu dürfen, wie sich das Schiffchen in windeseile hin und her bewegt hat und das alles von einer überaus geschickten Hand geführt.

Feine Muster durch Fadenwechsel erzeugten ein Spiel von Licht und Schatten und das alles ausschließlich aus der Erinnerung der relativ jungen Weberin von ihrer jahrlangen Weberei hergeleitet.

Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und

selbstverständlich nähe ich heute auch nur noch selten mit der Hand, denn ich habe eine wunderbare Näh- und Stickmaschine und mit ihr zu arbeiten ist eine wahre Freude. Was dabei entsteht können Sie hier auf dem Blog verfolgen oder alles was ich verkaufe finden Sie in meinem Etsyshop.

Nachhaltigkeit und deshalb auch Wiederverwendung

Besonderen Wert lege ich auf die Nachhaltigkeit.

So verwende ich als Füllung für die Kuschelkissen ausschließlich hochwertige Polyester Hohlfaserkugeln

Der Hersteller verspricht:

  • hohe Haltbarkeit durch beständige Qualität auch bei häufigem Waschen sogar bis 95°C Grad
  • Charakter: Geruchneutrales sehr weiches Material, das nicht verklumpt oder verklebt, leichter als Daunen-Federn, lässt sich gut aufschütteln durch natürlich hohe Rückstellkraft.
  • Qualität! - geeignet für Baby-Artikel

und ich selbst nutze diese Kissenfüllung nun schon seit Jahren und bin noch immer begeistert vonn der hohen Qualität.

Meine Wärmekissen werden ausschließlich mit ökologischem Material gefüllt.  Normalerweise nehme ich dafür Dinkelspelz oder Dinkelkorn vom BIO Bauernhof und der Lavendel für die Duftkissen ist ohne Dünge- und Spritzmittel gewachsen und von Hand geerntet. Luftgetrocknet verströmt er seinen wunderbaren Duft lange Zeit.

 

Das allererste genähte Kissen

Eigentlich war es ganz anders gedacht, aber wie es so heißt, es kommt doch immer anders als man denkt.

So geschah es, dass die Bauernbettwäsche meiner Großmutter, oder vielleicht gehörte sie sogar schon meiner Urgroßmutter, denn das nehme ich sogar stark an, nicht im Freilandmuseum in Bad Windsheim gelandet ist. Sie hatte sich schon wieder zwischen allen anderen Kartons versteckt und ist so beim letzten Umzug noch einmal mit mir mit gewandert. Ich hatte sie von Daheim mitgenommen als ich mit 20 Jahren ausgezogen bin. Damals hab ich sie sogar noch benutzt, denn die Zudecken waren noch 1,65 m breit und nur 1,80 m lang, aber für mich viel zu kurz. Deshalb wollte ich später daraus für die Gästebetten neue Bezüge nähen, aber irgendwie kam ich da wohl nicht dazu oder ich hab sie einfach vergessen.

So kam es, dass sie 40 Jahre wohl verwahrt in ihrer Schachtel lag, bis ich sie dann im letzten Jahr von ihrem tristen Dasein erlöst habe.

Ich habe sie ans Tageslicht befördert und sie hat meinem kritischen Blick stand gehalten. Sie wurde gewaschen, luftig getrocknet, mit Argusaugen beäugt, schließlich gebügelt und schlussendlich fein säuberlich gefaltet. Ein wunderbarer und angenehmer Stoff, der mich reut, wenn ich ihn zerschneiden will und so lass ich es immer wieder sein. Noch immer darf diese Bettwäsche bleiben was sie schon immer war.

Der Anfang - KreativeKissenwelt
rot weiß karierte Kissenhülle von KreativeKissenwelt
rot-weiß karierte Kissenhülle aus einem antiken Bauernstoff. Mit einem Einsatz aus einem über Jahrzehnte benutzten Kopfkissen, als Demonstration für die nachhaltige Hauswirtschaft. Stoffe wurden so lange benutzt, bis sie dünn waren und gerissen sind.

Nur ein Kopfkissen fiel meiner Schere zum Opfer, denn es war mittig dünn. Sehr dünn. Das war die Inspiration, dass ich Kissen nähen will. Kissen aus Stoffen von damals, denn die haben noch eine wunderbare Qualität, sind praktisch unkaputtbar, wenn man bedenkt, wie lange meine Oma oder mein Opa auf diesem Kopfkissen geschlafen hat, bis es letztendlich dünn geworden war. Viel zu schade zum zerschneiden und zum Wegwerfen sowieso. Schaut selbst, was daraus geworden ist. Diese dünne Stelle aus der Mitte hab ich als bleibende Erinnerung, oder vielleicht auch als Verzierung, als Andenken oder als wasweißich auf das Kissen genäht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich will nicht einen Flecken von diesem Stoff wegwerfen. Es wäre mir wie Verschwendung vorgekommen, denn so wie er aussieht oder besser sich anfühlt, ist dieser Stoff sogar noch von Hand gewebt worden. Davon gehe ich sogar aus, denn in meiner Familie gab es so ziemlich alle Handwerksberufe, neben dem Schneider auch einen Weber.


Kissen aus rot weiß kariertem Bauernstoff
Rückseite rot-weiß-karierte Kissenhülle mit der originalen Knopfleiste. Haltbar durch die Jahrzehnte - beinahe 100 Jahre alter Stoff. Praktisch unkaputtbar.

 

Die Rückseite zeigt sich mit den Originalknöpfen und den von Hand umstochenen Knopflöchern alles in allem ein echtes Vintagekissen in der Größe 40cm x 40cm, Original handmade in jeder Beziehung.

 

Nicht alltäglich dafür außergewöhnlich

KreativeKissenwelt - Wie es dazu kam ...

Ich glaube, die Liebe zum Nähen und anderen Handarbeiten

wurden mir sozusagen in die Wiege gelegt. Schon mit fünf Jahren versuchte ich mich am Strickzeug meiner Mutter und als Teenager nähte ich mir Miniröcke aus jedem Stückchen Stoff, das ich irgendwo bekommen konnte und da Geld rar war gehörten auch Schlaghosen, Maximantel und Blusen zu meinen bevorzugten Nähstücken.

Knöpfe aus vielen Jahren
Knopfsammlung aus einem Jahrhundert
Ich liebe die Stoffe von damals

Heute liebe ich es die Stoffe von damals zu verarbeiten. Angefangen hat es mit Kissenhüllen und so unlogisch wie das klingen mag, ich begann, weil ich die vielen gesammelten Knöpfe verarbeiten wollte. Schon immer fand ich Gefallen an qualitativ hochwertigen Stoffen, Weißwäsche mit Spitze und Stickerei und den alten Bauernmustern und manchmal reut es mich, wenn ich so ein altes Kopfkissen zerschneide und umso mehr freue ich mich dann über die Ergebnisse.

Diese Stoffe vermitteln einen Hauch von Nostalgie und Geborgenheit.

Aus meiner Familie sind viele wertvolle Stoffe erhalten und auch meine eigene Aussteuer Wäsche wartet darauf in neuem Glanz erstrahlen zu dürfen.

Wichtig ist mir die Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen, deshalb auch reuse/upcycling.

Ich gestalte nach eigener Idee und fertige ausschließlich Einzelstücke, so dass jedes Teil ein echtes Unikat ist. Designs: © Gaby Morath Schauen Sie sich meinen Shop an und gönnen Sie sich, was immer Ihnen gefällt und wenn Sie etwas ganz Besonders haben möchten, dann fragen Sie. Wenn ich es herstellen kann, dann immer gerne.

hier geht es zu meinem Shop bei Etsy

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